Achtung Hunde- und Katzenhalter: Brut- und Setzzeit der Wildtiere hat begonnen

26.03.2019
Der frühe Frühling freut nicht nur uns Menschen. Auch Pflanzen und Tiere in der Natur reagieren auf die warme Witterung. Schon sind die Kiebitze zurück und haben Reviere gegründet, die ersten Hasen haben bereits Junge geworfen, und auch etliche Singvögel sind schon in Brutstimmung gekommen.

Die Gemeindeverwaltung bittet daher alle Mitbürgerinnen und Mitbürger und insbesondere die Hundebesitzer, bei der Erholung in der Natur darauf Rücksicht zu nehmen. Die Brut- und Setzzeit der Vögel und Wildtiere hat begonnen und dauert noch bis Mitte Juli. Rehkitze und Junghasen liegen dann ungeschützt in der Feldflur, Bodenbrüter wie Kiebitze, Lerchen, Ammern, Rebhühner und Enten brauchen Ruhe, um ihre Gelege zu bebrüten und ihre Jungen zu versorgen. Schnell und unbemerkt können da Störungen zum Verlust des Nachwuchses führen!

In dieser Zeit brauchen die Wildtiere viel Ruhe und sollten nicht gestört werden. Es werden darum alle Naturfreunde und Freizeitsportler gebeten, nur öffentliche Wege zu benutzen. Trampelpfade, die abseits der Wege entstanden sind, sollten nicht begangen werden. Diese führen oft durch Natur belassene Ecken, die von den Wildtieren gerne aufgesucht werden um dort in Ruhe zu brüten oder ihre Jungtiere zu setzen. „Jeder sollte durch ein umsichtiges Verhalten helfen, dass Wildtiere in dieser für sie schwierigen Zeit ohne Störungen ihre Jungen aufziehen können.

Wer also nicht ganz sicher ist, dass sein Vierbeiner auch in kritischen Situationen streng “bei Fuß” bleibt, sollte ihn anleinen und sich mit dieser einfachen Vorsichtsmaßnahme jeden überflüssigen Ärger ersparen. Denn wildernde Hunde (und auch Katzen) können nach Landesjagdrecht zur Ausübung des Jagdschutzes sogar abgeschossen werden.

Dazu sollte es nicht kommen! Die Verwaltung und die Jäger appellieren vielmehr an alle Tierhalter: Verlassen Sie nicht die befestigen Feld- und Wanderwege, leinen Sie Ihre Hunde an und sorgen Sie auch dafür, dass Ihre Katze nicht den Vögeln und ihrer Brut nachstellen kann. Genießen Sie den Frühling und gönnen Sie dieses Vergnügen auch unseren Wildtieren! Tragen Sie durch besonnenes Verhalten dazu bei, dass wir auch noch in Zukunft Hasen beobachten, Lerchen jubilieren und Kiebitzjunge auf ihren wackligen Beinchen beobachten können. Was wäre ein Frühling ohne sie?

Kategorien: Pressemitteilung Gemeinde Leidersbach